Craniosacrale Therapie

 

Die Craniosacrale Osteopathie verbindet das Grobstoffliche mit dem Feinstofflichen,

Materie mit Energie, Struktur und Funktion,

Anatomie mit Leben, den Körper mit dem Geiste,

Medizin und Spiritualität,

YIN & YANG

 

Die Craniosacrale Therapie ist ein Teilgebiet der Osteopathie. Sie ist eine sanfte, entspannende und doch sehr tiefgreifende Behandlungsform. Zur Behandlung von z.B. Stress, Burnout, psychischen oder vegetativen Problemen kann sie als eigenständige Therapieform angewendet werden. Jedoch ist Osteopathie in ihrer ursprünglichen Einheit wirkungsvoller und ganzheitlicher.

"Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele."

 

Dieser Teil der Osteopathie widmet sich vor allem dem Kopf, den Bewegungen der Schädelknochen, des Kreuzbeins, sowie den Flüssigkeiten und feinstofflichen Energien im Mensch. Die Flüssigkeiten haben in der Osteopathie als Leiter der Lebensenergie eine vorrangige Bedeutung. Denn dort wo die Bewegung stagniert und Flüssigkeiten nicht fließen, entstehen Krankheit und Tod.

 

 "Leben ist Bewegung."

 

Der Fluss der Flüssigkeiten ist zur Gesunderhaltung des Körpers von größter Wichtigkeit, damit sich das Leben ungehindert in allen Bereichen des Körpers frei entfalten kann. Vor allem dem Liquor (Gehirn- und Nervenflüssigkeit) kommt in der Osteopathie, als  reinste und edelste Flüssigkeit im menschlichen Körper, welche die Lebensenergie leitet, eine besondere Bedeutung  zugute. Sie belebt den ganzen Körper und hat ihren eigenen Rhythmus. Dieser ist um vieles langsamer und subtiler als der Puls. Der craniosacrale Rhythmus hat seinen Anfang im Schädel (Cranium), überträgt sich über das Rückenmark bis zum Kreuzbein (Sakrum) und findet Ausdruck im gesamten Körper. Überall wo dieser Rhythmus harmonisch ist, herrschen Vitalität und Gesundheit. Diese Zirkulation des Liquors und dessen Rhythmus wird auch als "Atem des Lebens" bezeichnet. Der Osteopath fühlt diesen Rhythmus, beobachtet ihn, und harmonisiert ihn. 

"Die Rolle der Flüssigkeiten ist absolut."

 

In der Craniosacral Therapie werden die Schädelknochen befreit um einen harmonischen Fluss des Liquors zu gewährleisten. Die Flüssigkeiten werden bewegt, Versorgung und Entgiftung verbessert, und der Fluss der Lebensenergie wird angeregt. Diese beruhigende und meditative Art der Behandlung hat auch großen Einfluss auf die Psyche und das vegetative Nervensystem. Diese regulieren die Tätigkeit aller Organe und indirekt die Körperfunktionen.

"Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig."

 

 

Die in der Behandlung herbeigeführte Tiefenentspannung wirkt sich höchst positiv auf die Psyche, die körperlichen Regulationsmechanismen und das allgemeine Wohlbefinden des Patienten aus. Auch ist es möglich in diesem meditativen Zustand, körperliche und psychische Traumen zu finden und zu behandeln.

 

"Der Körper verfügt über Selbsterheilungskräfte und Gesunderhaltungssysteme."

Die fünf Prinzipien der Osteopathie

 

Dr. William Sutherland ist der Begründer der Craniosacralen Osteopathie. Auf seiner Arbeit beruhen auch eine Vielzahl von sanften Techniken für den gesamten Körper. Diese "Sutherland-Techniken" steigern die Durchblutung und somit die Versorgung mit Nährstoffen und Energie. Sie verbessern ebenfalls den Abtransport von Stoffwechselendprodukten. Das Gewebe wird entspannt und kann wieder aufatmen, wodurch die Vitalität steigt und sich die Regeneration verbessert.

 

 

"Der Atem des Lebens"

Dr. William Sutherland